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Versichertenstatus & Abrechnung

Die Ergotherapie Praxis Merivita behandelt alle Versicherten, ganz gleich welchen Versichertenstatus sie haben.

Gesetzlich Versicherte: 
  • Wir sind Partner aller gesetzlichen Krankenkassen. Die Abrechnung erfolgt unkompliziert über Ihre Heilmittelverordnung.
Privatversicherte & Selbstzahler: 
  • Wir erstellen transparente Rechnungen auf Basis der Gebührenordnung für Therapeuten (GebüH) bzw. individueller Honorarvereinbarungen zur Einreichung bei Ihrer privaten Krankenversicherung oder Beihilfe.
Berufsgenossenschaften (BG): 
  • Als Praxis für Ergotherapie behandeln wir Klienten nach Arbeits-, Wege- oder Dienstunfällen. Die Abrechnung erfolgt direkt über den zuständigen Unfallversicherungsträger (BG).

Einrichtungen

Hausbesuche und Amulante Versorgung

Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, unsere Praxis in der Merianstraße aufzusuchen, kommen wir zu Ihnen.

  • Hausbesuche: Wir führen Behandlungen direkt in Ihrer häuslichen Umgebung durch. Dies ermöglicht es uns, die Therapie direkt an Ihren Alltagsbedingungen auszurichten.
  • Ambulante Einrichtungen: Wir unterstützen Klienten in externen Einrichtungen wie Tageskliniken, um eine lückenlose therapeutische Versorgung zu gewährleisten.
 
Zusammenarbeit mit sozialen & pädagogischen Einrichtungen

Die Praxis Merivita ist ein verlässlicher Partner für Institutionen in Nürnberg und Umgebung. Unser Schwerpunkt liegt hierbei auf der Förderung von Inklusion und Lebensqualität vor Ort.

  • Pädiatrie & Bildung: Wir kooperieren eng mit Kindergärten, Schulen und Förderzentren. Hier unterstützen wir Kinder in ihrem gewohnten Lernumfeld, um Teilhabe und Entwicklung optimal zu fördern.
  • Senioren & Pflege: Wir bedienen betreute Seniorenwohnanlagen sowie Pflegeheime. Unser Ziel ist der Erhalt der Mobilität und kognitiven Fähigkeiten der Bewohner.
  • Inklusionsprojekte: Wir begleiten soziale Einrichtungen dabei, Inklusion im Alltag praktisch umzusetzen.

Klassische Behandlungsverfahren (nach Heilmittelrichtlinie)

Motorisch-funktionelle Behandlung

  • Zielgruppe: Orthopädie, Rheumatologie und Traumatologie.
  • Dauer: 30 Minuten.
  • Schwerpunkt: Bewegungsapparat (Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Handfunktion)

    Beispiele für Krankheitsbilder:

    • Radiusfraktur
    • Karpaltunnelsyndrom
    • Morbus Dupuytren
    • Rheumatoide Arthritis
    • Finger- und Handarthrosen
    • Schulter-Arm-Syndrom
    • Rotatorenmanschettenruptur
    • Zustand nach Sehnennaht
    • Zustand nach Gelenkersatz (TEP)
    • Amputationen
    • Polyneuropathie mit motorischen Einschränkungen

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

  • Zielgruppe: Neurologie (Neurophysiologie und Neuropsychologie).
  • Dauer: 45 Minuten.
  • Schwerpunkt: Nervensystem und Sinnesorgane (Wahrnehmung, Sensibilität, Körperwahrnehmung, Koordination und Bewegungsplanung)

    Beispiele für Krankheitsbilder:

    • Schlaganfall mit Hemiparese
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • Multiple Sklerose
    • Morbus Parkinson
    • Infantile Cerebralparese
    • Entwicklungsverzögerungen bei Kindern
    • Wahrnehmungsstörungen
    • Neglect-Syndrom
    • Apraxien
    • Sensibilitätsstörungen nach Nervenverletzungen

Hirnleistungstraining (HLT)

  • Zielgruppe: Neuropsychologie, Psychologie und Psychiatrie.
  • Dauer: 30 Minuten.
  • Schwerpunkt: Hirnleistung (Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Orientierung, Denken)

    Beispiele für Krankheitsbilder:

    • Demenz (z. B. Alzheimer)
    • Leichte kognitive Störungen (MCI)
    • Schlaganfall mit kognitiven Defiziten
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • Multiple Sklerose
    • Morbus Parkinson
    • Long-COVID mit Konzentrationsstörungen
    • Hirntumore
    • ADHS
    • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen

Psychisch-funktionelle Behandlung

  • Zielgruppe: Psychologie und Psychatrie
  • Dauer: 60 Minuten.
  • Schwerpunkt: Psychische Funktionen (Unterstützung bei psychischen, emotionalen oder sozialen Einschränkungen zur Verbesserung der Lebensqualität, Psychische Stabilisierung, Belastbarkeit, Tagesstruktur, soziale Kompetenzen)

    Beispiele für Krankheitsbilder:

    • Depressionen
    • Burnout-Syndrom
    • Angststörungen
    • Zwangsstörungen
    • Bipolare Störung
    • Schizophrenie
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
    • Anpassungsstörungen
    • Psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter

Spezifische Schwerpunkte & Besondere Verfahren

Pädiatrie (Kinderheilkunde)
  • Kinder bilden einen zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Behandlung findet meist im Rahmen der sensomotorisch-perzeptiven Verfahren statt und unterstützt die kindliche Entwicklung in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung und Sozialverhalten.
  • Schwerpunkt:
    Entwicklungsförderung, Aufbau von motorischen, kognitiven und sozialen Grundfähigkeiten, schulische und alltagsbezogene Teilhabe

    Typische Krankheitsbilder:

    • Entwicklungsverzögerungen
    • ADHS
    • Autismus-Spektrum-Störung
    • Infantile Cerebralparese
    • Wahrnehmungsstörungen (z. B. sensorische Integrationsstörung)
    • Fein- und Graphomotorische Störungen
    • Genetische Syndrome (z. B. Trisomie 21)
Gerontologie (Seniorenheilkunde)
  • Wir begleiten ältere Menschen dabei, ihre Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu erhalten. Hierbei kombinieren wir meist Hirnleistungstraining mit psychisch-funktionellen Ansätzen.
  • Schwerpunkt:
    Erhalt und Förderung der Selbstständigkeit im Alltag, kognitive Stabilisierung, Mobilität und soziale Teilhabe im Alter

    Typische Krankheitsbilder:

    • Demenz (z. B. Alzheimer-Demenz)
    • Morbus Parkinson
    • Schlaganfall (Apoplex)
    • Arthrose (Hüfte, Knie, Hand)
    • Osteoporose mit Frakturen
    • Altersbedingte Gangunsicherheit / Sturzfolgen
    • Multimorbidität im Alter
Arbeitstherapie & Wiedereingliederung
  • Wir unterstützen Sie bei der beruflichen Rehabilitation nach Arbeitsunfällen oder längerer Krankheit. Ziel ist die erfolgreiche Rückkehr in die Arbeitswelt. Hier arbeiten wir eng mit den Berufsgenossenschaften zusammen.
  • Schwerpunkt:
    Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, Belastungsaufbau, Strukturierung des Tages und berufliche Integration

    Typische Krankheitsbilder:

    • Verletzungen nach Arbeitsunfällen
    • Depressionen
    • Burnout-Syndrom
    • Angststörungen
    • Schizophrenie
    • Schlaganfall-Folgen mit Leistungsdefiziten
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • Handverletzungen mit Funktionsverlust
Adaptierende Verfahren & Wohnraumberatung
  • Im Rahmen von Hausbesuchen beraten wir Sie fachlich fundiert zur Anpassung Ihres häuslichen Umfelds. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Alltag durch Hilfsmittel oder bauliche Veränderungen barrierefreier und sicherer zu gestalten.
  • Schwerpunkt:
    Kompensation von Einschränkungen durch Hilfsmittel, Umweltanpassung und alternative Handlungsstrategien

    Typische Krankheitsbilder:

    • Rheumatoide Arthritis
    • Arthrose (fortgeschritten)
    • Schlaganfall mit dauerhaften Einschränkungen
    • Amputationen
    • Querschnittslähmung
    • Morbus Parkinson
    • Demenz (zur Alltagsanpassung)
    • Multiple Sklerose

Therapie Formen

Einzeltherapie
  • In der Einzeltherapie stehen Ihre persönlichen Ziele, Bedürfnisse und Ressourcen im Mittelpunkt. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Therapieansätze, die auf Ihre aktuelle Lebenssituation abgestimmt sind. Durch die intensive 1:1-Betreuung können Fähigkeiten gezielt gefördert, Herausforderungen bearbeitet und Fortschritte kontinuierlich begleitet werden. Die Einzeltherapie bietet einen geschützten Rahmen für eine persönliche und effektive therapeutische Unterstützung.
Partnertherapie
  • Die Partnertherapie richtet sich an zwei Klientinnen oder Klienten, die gemeinsam an therapeutischen Zielen arbeiten möchten. Durch gemeinsame Aktivitäten und Übungen werden soziale Kompetenzen, Kommunikation, Kooperation sowie gegenseitige Unterstützung gefördert. Die Therapie bietet die Möglichkeit, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu motivieren und gemeinsam neue Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu entwickeln. Hierbei können Klienten mit dem selben oder mit unterschiedlichen Krankheitsbildern zusammen kommen, je nachdem was für die individuelle Förderung beider Partner relevant und Ziel orientiert ist.
Gruppentherapie
  • In der Gruppentherapie profitieren die Teilnehmenden von gemeinsamen Erfahrungen, gegenseitigem Austausch und sozialen Interaktionen. Durch vielfältige ergotherapeutische Angebote werden alltagsrelevante Fähigkeiten trainiert, soziale Kompetenzen gestärkt und das Selbstvertrauen gefördert. Die Gruppe schafft einen motivierenden Rahmen, in dem gemeinsames Lernen und persönliches Wachstum möglich werden. Auch hier gilt: Klienten mit dem selben oder mit unterschiedlichen Krankheitsbildern können zusammenkommen, je nachdem was für die individuelle Förderung der einzelnen Teilnehmer wichtig ist.
Einzeltherapie in der Gruppe
  • Die Einzeltherapie in der Gruppe verbindet die individuelle therapeutische Begleitung mit den positiven Effekten eines Gruppensettings. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer verfolgt eigene Therapieziele und erhält eine persönliche Betreuung durch die Therapeutin oder den Therapeuten. Gleichzeitig bietet die Anwesenheit anderer Gruppenteilnehmender zusätzliche Anregungen, soziale Erfahrungen und Motivation. So können individuelle Entwicklungsprozesse in einem unterstützenden gemeinschaftlichen Umfeld stattfinden und ein gemeinsames Gruppenziel verfolgt werden